Lebenswelten von Jungen - Möglichkeiten von Jungenarbeit
Bewertung der Veranstaltung am 10. Mai im
Wir haben uns darüber gefreut, dass unsere Veranstaltung von 45 Personen besucht wurde. Auch die Breite der anwesenden Institutionen und Organisationen, sowie der Einzelpersonen fanden wir bemerkenswert und denken, dass eine Fortführung der Diskussion um die geschlechtssensible Arbeit mit Jungen geboten ist.
Auffällig waren mehrere inhaltliche Schwerpunkte, die in der Debatte auftauchten:
--> So wurde sowohl nach den Unterscheidungsmerkmalen zwischen Jungen- und
Mädchenarbeit gefragt, als auch nach der Zusammenarbeit zwischen Jungen- und
Mädchenarbeit: Wie soll diese Aussehen? Welche Möglichkeiten bestehen?
--> Ein weiterer wichtiger Aspekt drehte sich um die Wichtigkeit von „Anerkennung“ für die Jungen, wobei zu Recht die Frage gestellt wurde, wie denn das Bedürfnis nach Anerkennung der Jungen sich zu dem der Mädchen unterscheidet.
Nicht alle Jungen machen Probleme? Was heißt das? Auf wen wird der Fokus des
Interesses gesetzt? Welche Bedeutung hat es für die Arbeit mit Jungen? Welche
Motivation entsteht daraus?
Jungen sind auf der Suche nach Orientierung, was bedeutet das Identitätsstiftende von
„Männlichkeit“ ? Welche Orientierung bietet es?
Auch wurden Fragen zur praktischen Ebene gestellt. Hauptinteresse bestand dann auch an Ansätzen wie man denn an „schwierige Jungen heran kommen soll“?
Ebenso der Aspekt von Gender Mainstreaming wurde angeschnitten, konnte aber nicht weiter beantwortet werden, weil schlicht die Zeit der Veranstaltung zu Ende war.
An diesen aufgeworfenen Fragen wollen wir weiterarbeiten, wollen wir Veranstaltungen und Diskussionen mitführen.



