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Ein Abend zum Informieren, Diskutieren und Vernetzen
„Männer sind gefährlich.“ „Männer sind gewalttätig.“ „Männer sind toxisch.“
Das Bild von Männern und Männlichkeiten in Öffentlichkeit und Medien ist häufig negativ. Und es kommt nicht von ungefähr: Statistiken zeigen, dass Männer riskanter leben, mehr Alkohol und Nikotin konsumieren und häufiger an Gewalttaten beteiligt sind. Zugleich erreichen Influencer in sozialen Medien gezielt Jugendliche und junge Männer mit machohaften, aggressiven und patriarchalen Rollenbildern – oft mit großer Resonanz. Auch politische Entwicklungen zeigen, dass solche Angebote Anklang finden. Der Hinweis „Nicht alle Männer sind so!“ ist richtig – und doch sprechen die Zahlen für strukturelle Muster, über die wir reden wollen.
Gleichzeitig suchen wir nach anderen Formen von Männlichkeiten: solidarisch, verantwortungsvoll, kooperativ und reflektiert. Pädagogische und politische Initiativen, die solche Perspektiven stärken, bleiben jedoch häufig weniger sichtbar und haben es schwer, öffentliche Aufmerksamkeit zu bekommen. Das wollen wir ändern.
Gemeinsam möchten wir fragen: Welche Formen von Männlichkeit wollen wir leben? Welche Männlichkeitsbilder sind attraktiv und zukunftsfähig? Und was ist aus früheren Debatten um Männlichkeiten geworden?
Nach einem kurzen inhaltlichen Impuls gibt es Raum für Austausch und Vernetzung. Im Rahmen eines vorbereiteten Barcamps gestalten wir Thementische – zugleich könnt ihr eigene Fragen und Anliegen einbringen. Eingeladen sind Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, wie z. B. Sport, Religion, Vaterschaft, Queerness, Pädagogik, Gesundheit, (sexualisierte) Gewalt, Rassismus und mehr.
Wir bieten die Möglichkeit, offen ins Gespräch zu kommen, Perspektiven zu teilen und sich zu vernetzen.
Für Interessierte aller Geschlechter offen!
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg, der W3 sowie der GWA St. Pauli statt.
Sie wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.